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27. NÖ Waldjugendspiele 2014

Die Bezirksforstinspektion Wiener Neustadt veranstaltete in der Zeit vom 13. bis 15. Mai 2014 die 27. Waldjugendspiele für die Schulen des Bezirks und der Statutarstadt Wiener Neustadt.

Wie in den letzten Jahren wurde diese Veranstaltung in den Wäldern der Österreichischen Bundesforste, im Revier Ofenbach, auf der Rosalia durchgeführt. Ziel dieser Veranstaltung ist, den Jugendlichen wie auch den begleitenden Lehrern und Professoren die Anliegen der Forst- und Jagdwirtschaft näher zu bringen.

 

Es wurde die Möglichkeit geboten bei diesem "Waldquiz", mit ausgebildeten Forstleuten die Vielfältigkeit und den Artenreichtum der niederösterreichischen Wälder zu erkunden und die verschiedensten Funktionen des Ökosystems Wald auf spielerische Weise kennen zu lernen. Im Vordergrund stand die "Rotbuche" (Baum des Jahres 2014), sowie das praktische Erleben eines intensiv bewirtschafteten Waldes.

Die Organisation dieser Spiele für beinahe 1.200 Schülerinnen und Schüler der 6. Schulstufe stellt die Mitarbeiter der Bezirksforstinspektion alle Jahre wieder vor eine große Herausforderung. Trotz des schlechten Wetters gab es keine Absagen und alle Schulklassen bewältigten mit Freude den Parcours. Das überwiegend positive Echo der Teilnehmer motiviert so für die Fortführung der Aktion.

Neben Sponsoren wie dem Österreichischen Bundesheer, den Raiffeisenkassen des Bezirkes Wiener Neustadt, der Österreichischen Bundesforste AG und vielen anderen dürfen hier auch wir genannt werden, da wir neben finanzieller Unterstützung auch personelle Unterstützung leisteten. So betreute auch unser Betriebsleiter der Forstabteilung, Förster Ing. Manuel Kornberger, eine Station und half so bei der Bewusstseinsbildung der Schülerinnen und Schüler mit.

Zusatz:
In Niederösterreich wachsen jährlich rund 537.000 Festmeter Holz mehr zu, als tatsächlich genutzt werden. Als Resultat dieser nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder ist die Waldfläche in Niederösterreich auf 767.000 Hektar, das sind 40 % der Gesamtfläche, angewachsen. Durch diesen Zuwachs kann der Wald mehr schädliches Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre binden. Das wirkt sich positiv auf den Treibhauseffekt und somit auf unser Klima aus.

 

Foto (Baldauf):
2. Klasse des BG Babenbergerring mit Bezirksförster Ing. Georg Heinz und WNSKS-Förster Ing. Manuel Kornbergerktion